Die Spiegelwelten des Wirklichen

 

Die Trilogie aus dem Theaterstück "Die blaue Wucht", der Videoinstallation "Die rote Maus" und der dreidimensionalen Spiegelinstallation "Der gelbe Strich"

 

 

Dreidimensionale Eröffnung der Spielsaison 2008 im kreartell " Die Spiegelwelten des Wirklichen

Die Preisträger der Thüringer Schultheatertage duett2plus eröffnen mit der Trilogie "Die Spiegelwelten des Wirklichen" am 1. und 2. Februar 2008 die neue Spielsaison des kreartell.

 

Die Trilogie aus dem Theaterstück "Die blaue Wucht", der Videoinstallation "Die rote Maus" und der dreidimensionalen Spiegelinstallation "Der gelbe Strich", inszeniert von Flaut M. Rauch, thematisiert alltägliche Zustände des ganz normalen Wahnsinns aus Partys, Drogen, überbordender Ablenkung vs. nicht verarbeiteter Erlebnisse, Langeweile und Isolation.

In den Video- und Spiegelinstallationen werden in "Die rote Maus" Ratlosigkeiten und Sehnsüchte Jugendlicher sowie deren Werte thematisiert, während die dreidimensionale Spiegelinstalation "Der gelbe Strich" die Besucher in eine in eine fremde Wirklichkeit zieht und Fragen nach den Mythen von Stars, nach Reisen, dem Sterben und Wegwerfen aufwirft.

 

Im Theaterstück "Die blaue Wucht" werden mögliche gedankliche Folgen des zuvor Betrachteten und Gelebten in acht Figuren zu den Themen Nähe, Halt und Sinn, gespielt von Annette Krüger und Flaut M. Rauch, mit überbordendem Sprachwitz und absurder Intelligenz szenisch umgesetzt.

 

Dem ganzen geschehen in Berlin folgten auch viele Studenten aus Kassel von Joel Baumann sowie Björn Melhus .

Es war eine wahre Bereicherung zur tranzmediale 08 : conspire

Die sich mit den Thema sozialer und ästhetischen Dimensionen neuer Technologien beschäftigten.

 

Kurz zu den 1. Teil der Spiegelwelten.

Schauspieler : Labelle Imira, Ben Hansen, Flaut. M. Rauch

Vergangenheit

 

Der erste Teil „Die Rote Maus - oder was ist Wirklichkeit im Spiegelkabinett“ war Ursprünglich eine reine Theateraufführung. Flaut und seine Gruppe “Duett2Plus“ bekammen damals den 3000DM dotierten ersten Preis für das beste Stück der Schuhltheater2000 in Erfurt.

In der Aussellung kann man alle drei Geschichten in einer neu dafür Konzeptierten varriante einsehen. In drei kleinen Räumen sieht man jetzt die Inzenierung auf Fernseher. Alle dieser Räume sind unter einer ganzbestimmten Haltung zu Szene entstanden. Jeder Raum ist ein Teil von der Roten Maus und zeigt ihren verlauf.

Im Mittelpunkt des Stückes steht eine Frau die immer mehr in eine Art von Schock zerfällt und sich schließlich mit den Satz „...und wenn du mich am allerheftigsten liebst un ich schreie, dann schieß mir in den Kopf und in das Herz . Tust du das? „ Verabschiedet.

Dieses Stück glänzt durch seine stärke der Schauspieler sowie der Texte und der Räume in denen sie sich befinden..

3 Szenen

Jeder Raum ca.10 min.

 

Kurz zu den 2. Teil der Spiegelwelten.

Schauspieler : Annette Krueger , Flaut M. Rauch

Gegenwardt

Der zweite Teil „Die Blaue Wucht - ist die Wirklichkeit im Spiegelkabinett“ ist wie es schon der Titel verraten hat ein Theaterstück das in der jetzigen Wirklichklichkeit zu sehen ist. „Irrsinn ist etwas Wunderbares, es dürfte nicht unterdrückt werden. Unterdrückung führt zur Geisteskrankheit.“ Für diese Inzenierung kann dieser satz als Motto gelten.

Das Stück ist abgesiedelt zwischen Psychoanalyse und Wunderheilung. Sureale und Reale Welten vermischen sich und nehmen den Zuschauer auf eine absurde Reise , die manchmal tiel in menschliche Abgründe

eindringt. wie in einen David Lynisch Film gibt die handlung keine Antworten , sonder zieht einen immermehr mit hinein und das was verändert wird wird wenig später wieder zermentiert oder zerstört.Zwischen flatterhafter leichtigkeit und unendliche Tiefe, ist es dem zuschauer immer wieder möglich etwas sehr vertrautes zu erhaschen , was ihn wieder auf sich zurück wirft. Das in unserem alltäglichen Wahnsinn ein Stück Genialität liegt, liegt daran das der Irrsinn ewats Wunderbares ist und nur Unterdrückung zu Geisteskrankheit führt.

5 Szenen

60 min.

 

 

Kurz zu den 3. Teil der Spiegelwelten.

Schauspieler : Flaut M. Rauch

Zukunft

Der dritte Teil "Der Gelbe Strich - Wirklichkeit und Spiegelkabinett" istder letzte teil der Trilogie.

Der Schauspieler an sich ist hier das Thema. Diesmal laufen drei Szenen in eine zusammen. Das ganze wird mit in einen dafür angefertigten Glasskasten gezeigt der zwei Spiegelhälften in sich trägt. Der Film der aus den 3 Szenen entstand wird mittel zwei Beamer an die Spiegelhälften geworfen. Das Bild des Schauspielers ist im Glaskasten zu sehen, durch einen bestimmten Punkt vor dem Glasskasten wird das Bild Dreidimensional und wirkt Real. Doch Spiel mit Raum und Wirklichkeit vermischt schon wenn man den Raum betritt. Allein die aufmerksamkeit des Glasskastens entwirft den eindruck ein echter Schauspieler stehe im Raum.

Flaut ist hier sozusagen Theaterschwanger und geht ein letztes mal durch den Raum befor er sich auflöst.

Die Geschichte kann man an den Plexiglaswänden nach lesen. Sowie eine Fotodokumentation. Sie zeigt wie der Schauspieler auf einen gelben Pick up in die Kunsthalle gebracht wird und stelt noch mal einen biographischen aspekt von Flaut dar.

Flaut beschreibt lediglich den raum und die person. Mythologisch, Geschichtlich, Suptiel spiel er mit der Wahrnehmung.

Durch den Raum trägt eine Soundcollage von Oswald Henke die sich wie der Schauspieler immer mehr auflöst.

3 Szenen

6 min.