Behind the mirror

Behind the mirror Part 1

 

 

 

Die Istallation kreist um die Warheit und um die Verschleiherung Informationen weitergeben zu wollen. Mit hilfe von Codes die den Betrachter mitgeteilt werden ist wird man in einen ungewollten Dialog gebracht. Durch das ständige und schnelle erklären kommt man leider nicht in den genuss das Gespräch nachzuvollziehen. Das scheitern ist vorprogramiert.

Die INFORMATION bleibt offen und die einzige kenntniss dabei bleibt der Blick in den Spiegel. Doch der Spiegel kein gewöhnlicher Spiegel es ist ein Spionglasspiegel. Selbst das Spiegelbild wird als Information gesehen doch für wen?

Die Installation ist 2010 entstanden und war ein Bestandteil meiner Examenausstellung "Der Mann der keine Frau braucht!" Sie nimmt einen Bezug auf die Arbeit "Der Gelbe Strich - Wirklichkeit und Spiegelkabinett" von 2005.

 

Mit Hilfe des Spiegels kam der Mensch nicht nur sich selbst, sondern auch den unendlichen

Fernen des Universums näher als mit irgendeinem anderen Medium. Diese Installation diesem Fall

ist eine Spion-spiegel Installation.

Das heisst der Spiegel ist durchsichtig wenn hinter dem Spiegel das Licht ausgeht. Unter einem Einwegspiegel (auch halbdurchlässiger Spiegel, Venezianischer Spiegel, Spanischer Spiegel, Spionspiegel oder Polizeispiegel) versteht man im Allgemeinen ein optisches Bauteil (etwa eine Glasplatte), das eintreffendes Licht der einen Seite weitgehend reflektiert sowie einen kleinen Anteil durchlässt und das eintreffende Licht der anderen Seite komplett absorbiert. Somit wäre es möglich, dass man beispielsweise Personen auf der gegenüberliegenden Seite beobachten kann, während das Gegenüber nur sein eigenes Spiegelbild erkennen kann.

 

 

Im chin. Buddhismus ist der Spiegel eines der acht kostbaren Dinge, bedeutet die Seele im Zustand der Reinheit; der erleuchtete Verstand; aber auch Aufrichtigkeit. In seinem Symbolgehalt als reflektiertes Licht ist er ein Bild für das Samsara. In Japan galt er als Symbol der Sonnengöttin; als heiliger runder oder blütenkelchförmiger Metall-Spiegel findet er sich in zahlreichen shintoistischen Tempeln. Im Mittelalter war der Spiegel Symbol für die Jungfräulichkeit Marias, in der Gott sein Ebenbild in Gestalt seines Sohnes spiegelte. Er galt einerseits als Attribut der personalisierten Luxuria (Wollust, Eitelkeit), andererseits der Veritas (Selbstkenntnis, Wahrheit) und Prudentia (Klugheit). Im antiken Volksglauben diente er zu Wahrsagezwecken und als Abwehrzauber. Dem Spiegel wurden zu allen Zeiten besondere Kräfte zugeschrieben. In Märchen hat der Spiegel magische Eigenschaften, ist meist das Tor zum Reich der Umkehrungen, zum zukünftigen Geschehen, zur Offenbarung des Verborgenen, er zeigt verborgene Schätze, Geheimnisse der Welt und macht entfernte Personen und Vorgänge sichtbar. Der Spiegel der Stiefmutter Schneewittchens (Grimm KHM 53)kann als wissender Geist, jedoch auch als Animus-Aspekt der Königin verstanden werden und zum Mittel der Macht.

 

2018 wird Part II entstehen.